Römer

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Die Badekultur ist keine Erfindung der Römer. Schon im alten Mesopotamien gab es Großbauten mit Badewannen und Toiletten-Anlagen, wie z.B. im Palast von Mari (2350 v. Chr.).

Die Römer übernahmen die Idee der öffentlichen Sport- und Waschanstalten (Gymnasien) aus den hellenistischen Städten des griechischen Raums. Neu ist bei ihnen die Standardisierung des Badens im gesamten Römischen Reich über eine genau definierte Abfolge von Badegängen in öffentlichen Badehäusern. Badekultur war Bestandteil des täglichen Lebens, auch in den Provinzen.

Bild der Thermenanlage

Dort verzichteten die Bewohner nicht auf Badeluxus. Die Architekten legten Wert auf eine repräsentative Wirkung der Thermen. Die von Archäologen in Zülpich geborgenen Funde beweisen dies: Zum Beispiel gibt es Fragmente von Bauschmuck. Die Wände waren nach dem damaligen Zeitgeschmack mehrfarbig gefasst und durch Ornamente geschmückt.