Die Technik
Herzstück einer jeden römischen Thermenanlage ist der Kreislauf von Frischwasserzufuhr, Wassererwärmung und die Ableitung des gebrauchten Wassers. Aus dem Mittelmeerraum waren die Römer an eine sehr effiziente Wassernutzung gewohnt.
Dies ist auch in Zülpich zu erkennen: Zuerst wurde das Wasser als Badewasser genutzt, dann zur Reinigung weiterverwendet, um anschließend als Spülwasser für die Latrine nochmals zum Einsatz zu kommen. Der Wasserbedarf war nicht unerheblich.

In Ermangelung chemischer Aufbereitung musste das Badewasser häufiger ausgewechselt werden. Die Erwärmung der Baderäume erfolgte in Zülpich durch insgesamt fünf Feuerstellen. Besonderes Merkmal der Thermen in Zülpich sind die zum Teil gut erhaltenen Fußböden aus Terrazzo. Diese Fußböden ruhen auf Pfeilern aus Ziegeln. Dazwischen konnte die erzeugte Wärme zirkulieren, über Kanäle in den Wänden hochsteigen und von dort bis zum Dach gelangen.
Foto: Marcus Hofmann

In Ermangelung chemischer Aufbereitung musste das Badewasser häufiger ausgewechselt werden. Die Erwärmung der Baderäume erfolgte in Zülpich durch insgesamt fünf Feuerstellen. Besonderes Merkmal der Thermen in Zülpich sind die zum Teil gut erhaltenen Fußböden aus Terrazzo. Diese Fußböden ruhen auf Pfeilern aus Ziegeln. Dazwischen konnte die erzeugte Wärme zirkulieren, über Kanäle in den Wänden hochsteigen und von dort bis zum Dach gelangen.
Foto: Marcus Hofmann

