Das römische Badehaus
In den 30er Jahren entdeckten Archäologen in Zülpich eine der besterhaltenen Römerthermen nördlich der Alpen. Der sensationelle Fund wurde damals durch einen einfachen Schutzbau abgesichert. Als dieser wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste, entschloss man sich in Zülpich, die knapp 400 Quadratmeter große Thermenanlage mit einem Museum zur Kulturgeschichte des Badens zu überbauen.
Der jetzt entstandene Rundgang gibt einen Einblick in die Geschichte des Badens – von der Römerzeit bis heute. Der Besuch eines Badehauses (Thermen) gehörte zum Alltag der Römer.

Die Bevölkerung nutzte das Badehaus nicht nur zum Baden, sondern auch als gesellschaftlichen Treffpunkt. Jede Stadt besaß ein solches Badehaus. Die Anzahl der Thermen war von der Größe der Siedlung und ihrer Einwohnerzahl abhängig. Oft wurde Wert auf eine luxuriöse Ausstattung gelegt. An der mehr oder weniger aufwändigen Gestaltung der Thermen ließ sich der Wohlstand der betreffenden Stadt ablesen.

