In der Zeit bis zum 15.10.2017 werden im Bereich von Zülpich im Rahmen des FFH-Monitorings und vertraglicher Vereinbarungen mit der Stadt Zülpich Felder auf Feldhamstervorkommen untersucht. Der landesweit stark gefährdete Feldhamster, (nach der Roten Liste der gefährdeten Säugetiere Kategorie 1 „vom Aussterben bedroht“ und europaweit streng geschützt, Flora-Fauna-Habitat Richtlinie Anhang IV) hat im Raum Zülpich das größte von nur 3 Vorkommen in NRW.

Die erforderlichen faunistischen Untersuchungen werden durch fachlich geeignete Personen durchgeführt, die als Beauftragte der Unteren Naturschutzbehörde fungieren und entsprechend legitimiert sind.

Nach § 65 Abs. 1 und 3 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) in Verbindung mit § 73 Landesnaturschutzgesetz (LNG NW) dürfen die Beauftragten der Unteren Naturschutz- behörde sowie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen Grundstücke betreten und Prüfungen, Vermessungen, Bodenuntersuchungen und ähnliche Arbeiten sowie Besichtigungen vornehmen, soweit dies nach den Vorschriften dieses Gesetzes geboten ist. Maßnahmen nach den Absätzen 1 bis 3 sind rechtzeitig anzukündigen, wenn dadurch deren Zweck nicht gefährdet wird (§ 73 Landesnaturschutzgesetz).

Für entstehende Schäden ist Ersatz zu leisten.

Die Landwirte werden gebeten, die Beauftragten der Naturschutzbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen.