Gemeinsam mit Kämmerer Ottmar Voigt (l.), Schulleiter Franz Peter Wirtz (r.) und Kunstlehrerin Ingrid Warrach (3.v.r.) eröffneten die Schülerinnen und Schüler ihre Kunstausstellung im Foyer des Rathauses Zülpich.Gemeinsam mit Kämmerer Ottmar Voigt (l.), Schulleiter Franz Peter Wirtz (r.) und Kunstlehrerin Ingrid Warrach (3.v.r.) eröffneten die Schülerinnen und Schüler ihre Kunstausstellung im Foyer des Rathauses Zülpich.

Lea, Céline und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler des Kunstkurses im zwölften Schuljahrgang am Franken-Gymnasium Zülpich hatten sich für ihre Abschlussfahrten nach London und Prag mit zahlreichen Fotoapparaten ausgestattet. Damit suchten sie einerseits nach außergewöhnlichen Motiven des Alltagsgeschehens abseits des normalen Tourismus, andererseits fotografierten sie auch bekannte Gebäude. Zurück in Zülpich erstellten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung ihrer Kunstlehrerin Ingrid Warrach daraus ganz besondere Collagen nach dem Vorbild des zeitgenössischen, deutschen Fotografen und Künstlers Andreas Gursky. Diese einzigartigen Collagen sind jetzt als Kunstausstellung im Foyer des Zülpicher Rathauses zu sehen.

„Die Schülerinnen und Schüler haben die Hilfsmittel zur Umsetzung der Fotocollagen selbst wählen können. Während die einen das Collagieren mit entwickelten Papierfotografien bevorzugten, haben die anderen den Computer zu Hilfe genommen“, erläutert Ingrid Warrach.

In ihren Kunstwerken verschmolzen die Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums Zülpich die Römerstadt mit London und Prag zu neuen Großstädten.In ihren Kunstwerken verschmolzen die Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums Zülpich die Römerstadt mit London und Prag zu neuen Großstädten.

Indem die Schülerinnen und Schüler ihre Fotografien aus London und Prag mit Motiven der Römerstadt Zülpich verbanden setzten sie die bekannten Städte nicht nur in einen neuen Kontext, sondern schufen mit jeder Collage ihre persönliche Realität einer modernen, geschäftigen Großstadt. So entstanden Unikate, die mal die Römerstadt und ihre Gebäude wie den Kirchturm von St. Peter, mal London oder Prag zum Mittelpunkt des Geschehens haben. Darüber hinaus flochten die Schülerinnen und Schüler aktuelle Themen wie die Globalisierung oder die Flüchtlingskrise in ihre Werke ein.

In ihren Kunstwerken verschmolzen die Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums Zülpich die Römerstadt mit London und Prag zu neuen Großstädten.In ihren Kunstwerken verschmolzen die Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums Zülpich die Römerstadt mit London und Prag zu neuen Großstädten.

„Mithilfe der modernen Kunst haben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Heimatstadt Zülpich auf eine ganze besondere Weise auseinandergesetzt. Hierbei sind wirklich tolle Werke entstanden, die sich hoffentlich sehr viele Zülpicher Bürgerinnen und Bürger ansehen werden“, sagt Ottmar Voigt, Kämmerer der Stadt Zülpich in Vertretung für Bürgermeister Ulf Hürtgen.

Die Ausstellung ist ab sofort zu den Öffnungszeiten des Zülpicher Rathauses im Foyer (Markt 21, 53909 Zülpich) bis zum Donnerstag, 03. März 2016 zu sehen.